Symbolbild von zwei Händen

Hausnotruf ohne monatliche Kosten: Der Retter

Stell dir folgende Situation vor: Du willst nur schnell die Wäsche im Keller aufhängen oder im Sommer kurz die Rosen im Garten schneiden. Eigentlich eine Sache von 10 Minuten.

Aber du tust es nicht. Oder du tust es mit offener Tür, gespitzten Ohren und einem ständigen Kloß im Hals. Warum? Weil dein Partner im Wohnzimmer sitzt. Vielleicht ist er wackelig auf den Beinen oder schon einmal gestürzt. In deinem Kopf hämmert nur ein Gedanke: „Wenn jetzt was passiert, höre ich es nicht.“

Das ist der Alltag von Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland. Du bist gefangen im eigenen Haus, das „menschliche Babyphone“. Das zerrt an den Nerven – an deinen und an denen deines Partners.


Schluss mit der Überwachung – her mit der Freiheit

Viele meiner Zuschauer fragen mich: „Ben, brauchen wir so einen teuren Hausnotruf vom Roten Kreuz für 25 € im Monat?“ Meine ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.

  • Lebt dein Partner alleine? Dann JA, unbedingt. Da muss eine Zentrale her.
  • Wohnt ihr zusammen? Dann ist das oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Ihr braucht keine anonyme Zentrale, die einen Rettungswagen schickt. Ihr braucht eine Möglichkeit, euch im Haus zu rufen, ohne durch die Wände schreien zu müssen. Die Lösung ist ein Hausnotruf ohne monatliche Kosten.


Die 30-Euro-Lösung für ruhige Nächte

Ich habe mir viele Systeme angesehen. Für Paare, die zusammenwohnen, ist ein einfacher Funk-Notruf oft die beste Wahl. Es funktioniert simpel:

  1. Der Sender: Der Pflegebedürftige bekommt einen kleinen Knopf (wie eine Uhr oder zum Umhängen).
  2. Der Empfänger: Du steckst ihn in die Steckdose (z.B. in der Küche) oder nimmst ihn mit in den Garten.

Warum ein Hausnotruf ohne monatliche Kosten genial ist:

  • Die Würde bleibt: Dein Partner muss nicht mehr rufen „Helga, ich muss mal!“. Er drückt diskret den Knopf, und bei dir piept es.
  • Endlich wieder Garten: Der Empfänger hat genug Reichweite für den Keller oder die Terrasse. Du kannst wieder durchatmen.
  • Sicherheit im Bad: Gute Modelle sind wasserdicht. Ein Sturz in der Dusche ist die größte Angst – mit dem Knopf am Handgelenk kann sofort Hilfe gerufen werden.
  • Kein Abo-Dschungel: Du kaufst das System einmal. Es kostet so viel wie zwei Kisten Bier und verursacht danach nie wieder Kosten.

Mein Fazit: Gönnt euch diese Sicherheit

Pflege ist schon anstrengend genug. Du musst nicht auch noch 24 Stunden am Tag Wache schieben. Ein Hausnotruf ohne monatliche Kosten gibt dem Pflegebedürftigen das Gefühl von Sicherheit („Ich kann mich melden“) und dir das Gefühl von Freiheit zurück. Sicherheit („Ich kann mich melden“) und dir das Gefühl von Freiheit zurück.

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